{"id":1103,"date":"2009-08-21T04:53:44","date_gmt":"2009-08-21T03:53:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grandtour.at\/main\/?p=1103"},"modified":"2009-08-28T07:25:47","modified_gmt":"2009-08-28T06:25:47","slug":"im-turbozug-nach-mashad","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/news\/im-turbozug-nach-mashad\/","title":{"rendered":"Im Turbozug nach Mashad"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1106\" title=\"railsign\" src=\"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/railsign.gif\" alt=\"railsign\" width=\"143\" height=\"128\" \/>Der Zug ist laut Anzeigentafel im Bahnhof ein \u201eturbotrain\u201c  f\u00e4hrt um 7:15 ab und kommt um 15:00 in Mashad an. Knapp 8 Stunden f\u00fcr rund 900km \u2013 das ist ja wirklich ziemlich flott., wie auch das Logo von Iran Railway (siehe links) verspricht<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Fahrr\u00e4der d\u00fcrfen allerdings nicht in den Turbozug und werden am Vorabend voraus geschickt. Das bereitet ein wenig Bauchweh \u2013 aber was soll man machen. Wir geben also die Fahrr\u00e4der am Vorabend auf und gehen am n\u00e4chsten Morgen zum Bahnhof, wo wir die R\u00e4der dann auch schon wieder treffen \u2013 an genau der Stelle wo wir sie am Vorabend aufgegeben haben. Es stellt sich heraus, die Fahrr\u00e4der samt Gep\u00e4ck werden nicht vor- , sondern nach geschickt. In 3-4 Tagen k\u00f6nnen wir sie dann in Maschad abholen. Das bereitet uns noch mehr Bauchweh. (Mal abgesehen vom Augenkrebs, den ich bekomme, als ich sehe, dass unsere R\u00e4der mit irgendwelchen Aufschriften in Farsi t\u00e4towiert worden sind \u2013 nat\u00fcrlich mit Lackstift. Aber wurscht.) Wir versuchen klar zu machen, dass wir die R\u00e4der und unser Gep\u00e4ck gerne schneller h\u00e4tten als in 3-4 Tagen. Kann es wirklich sein, dass der Gep\u00e4ckwagon so viel l\u00e4nger braucht als der Menschenwagon. Braucht er auch nicht. Der Gep\u00e4ckzug f\u00e4hrt die 900km \u00fcber Nacht in 12-13 Stunden. Allein der Transport der R\u00e4der von der Gep\u00e4ckaufgabestelle zur Gep\u00e4ckverladestelle 50 Meter weiter nimmt 3 Tage in Anspruch. So gro\u00dfe Gep\u00e4ckst\u00fccke h\u00e4tten wir Tags zuvor n\u00e4mlich gleich bei der Gep\u00e4ckverladestelle und nicht bei der Gep\u00e4ckaufgabestelle abgeben sollen &#8211; haben wir aber nicht gewusst!<br \/>\nWas tun? Den Transport zur Gep\u00e4ckverladestelle 50 Meter weiter w\u00fcrden wir jetzt gerne selber in die Hand nehmen \u2013 geht aber nicht, weil der Zug schon um 7:15 f\u00e4hrt, der Gep\u00e4ckverladestelle aber erst um 8:00 aufsperrt. ZumGl\u00fcck sind die Iraner sehr flexibel: Schnell findet sich ein Gep\u00e4cktr\u00e4ger der \u2013 f\u00fcr 3$ Maut \u2013 versichert die R\u00e4der in zwei Stunden zuverl\u00e4ssig \u00fcber die 50 Meter zu bewegen, sodass wir sie am n\u00e4chsten Tag abholen k\u00f6nnen.<br \/>\nSo wird die Zugfahrt durch die sonst eher langweilige Landschaft des Ostiran wenigstens um einen zus\u00e4tzlichen Nervenkitzel bereichert.<br \/>\nGedauert hat sie \u2013 die Zugfahrt im Turbozug \u2013 dann \u00fcbrigens nicht 8 Stunden, sondern genau so lang wie der Gep\u00e4ckzug. N\u00e4mlich 14 Stunden, also bis 21.00 Uhr. <\/span><\/p>\n<div style=\"visibility: hidden; height: 30px;\"><span style=\"font-size: medium;\">ANY_ITEM_HERE<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zug ist laut Anzeigentafel im Bahnhof ein \u201eturbotrain\u201c f\u00e4hrt um 7:15 ab und kommt um 15:00 in Mashad an. 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