{"id":1231,"date":"2009-10-19T05:26:55","date_gmt":"2009-10-19T04:26:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grandtour.at\/main\/?p=1231"},"modified":"2009-10-24T06:26:53","modified_gmt":"2009-10-24T05:26:53","slug":"police","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/news\/police\/","title":{"rendered":"&#8230;da kam die Polizei, fragt, was ist denn das?"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1258\" title=\"police\" src=\"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/police.jpg\" alt=\"police\" width=\"200\" height=\"202\" srcset=\"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/police.jpg 431w, http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/police-70x70.jpg 70w, http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/police-296x300.jpg 296w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>In\u00a0Xinjiang, der ersten\u00a0Provinz auf unserer China-Fahrt,\u00a0ist die Polizeipraesenz gleich mal massiv: Resultat der ethnischen Unruhen vom Fruehjahr, genauso wie der gekappte Internetzugang. In Kashgar kreuzen rund um die Uhr LKW mit einem Dutzend Soldaten durch die Stra\u00dfen. An jeder gr\u00f6\u00dferen Kreuzung steht ein Partyzelt mit einer handvoll Soldaten mit Maschinengewehren in der Hand. Auch auf der weiteren\u00a0Stra\u00dfe nach Osten (noch dazu die Route ins derzeit voellig von der Aussenwelt abgeriegelte Tibet) werden unsere P\u00e4sse an Checkpoints alle 50km kontrolliert und die Daten penibel Buchstabe fuer Buchstabe\u00a0in ein Notizbuch uebertragen. Sind wir mal in einem Hotel, gibt es immer Besuch fuer uns: Keine 20 Minuten,\u00a0und die Polizei steht vor der T\u00fcr, um die Visa zu kontrollieren und die Passnummern zu notieren. Das l\u00e4uft zwar immer freundlich und korrekt ab, dauert aber jedes Mal eine kleine Ewigkeit. So geht das die ersten 1000km dahin, dann nimmt das staatliche Interesse an uns scheinbar ab. Dafuer haben wir die Polizei als sehr hilfreich entdeckt, wenn es um die Suche nach einem Hotel in den Staedten geht. Gerne eskortiert man uns, und wenn der gestrenge Officer daneben steht, ist auch immer ein guenstiges\u00a0Zimmer frei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Alles bestens, im Polizeistaate China, bislang. Deshalb finden wir auch nichts dabei, als wir Da Chaidam erreichen und wiedermal an der Hotelrezeption auf die Kollegen von der Exekutive warten sollen. Nur gut, dass wir fuer heute einen warmen Schlafplatz gefunden haben, draussen ist es froestelnd kalt und schon dunkel.\u00a0Aber dann wird aus &#8222;Wait a Moment&#8220;, dem einzigen englischen Satz, den das Trio an der Rezeption beherrscht, ein schlichtes NO.\u00a0Polizisten erscheinen und erklaeren, dass wir die Stadt umgehend verlassen muessen.\u00a0Umgehend, das heisst sofort, gleich, jetzt raus in die Kaelte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Loesung, die uns dann angeboten wird, heisst, ein Taxi ins ca. 200km entfernte Golmud\/Germu zu nehmen, fuer 45 Euro. Ob wir das moechten? Liegt nicht auf unserer Route, aber auch Delingha, wo wir hinwollen, ist &#8222;not so good&#8220;, und zwar\u00a0&#8222;for a special reason&#8220;. Mangels irgendeiner Alternative nehmen wir also diesen tollen Vorschlag an. Immerhin kann Christoph noch durchsetzen, dass der Fahrer mit der heftigen Alkoholfahne durch einen anderen ersetzt wird&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Drei Stunden spaeter, nach\u00a0einer Nachtfahrt ueber einen 3300m Pass und viel Schotterstrasse ist die Odysee noch lange\u00a0nicht\u00a0zu Ende. Man ziert sich in Golmud, die Auslaender aufzunehmen, fuenf Hotels steuert unser Fahrer an, alle ausgebucht angeblich. Dann wirds auch ihm zu bunt, er steuert Hotel Nr. 3 wieder an,\u00a0macht ein wenig Radau und siehe da, es geht doch. Willkommen in Golmud!<\/span><\/p>\n<div style=\"visibility: hidden; height: 30px;\"><span style=\"font-size: medium;\">ANY_ITEM_HERE<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In\u00a0Xinjiang, der ersten\u00a0Provinz auf unserer China-Fahrt,\u00a0ist die Polizeipraesenz gleich mal massiv: Resultat der ethnischen Unruhen vom Fruehjahr, genauso wie der gekappte Internetzugang. In Kashgar kreuzen rund um die Uhr LKW mit einem Dutzend Soldaten durch die Stra\u00dfen. An jeder gr\u00f6\u00dferen Kreuzung steht ein Partyzelt mit einer handvoll Soldaten mit Maschinengewehren in der Hand. 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