{"id":1408,"date":"2009-11-13T05:38:42","date_gmt":"2009-11-13T04:38:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grandtour.at\/main\/?p=1408"},"modified":"2009-12-03T17:39:23","modified_gmt":"2009-12-03T16:39:23","slug":"fu-longs-neue-heimat","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/news\/fu-longs-neue-heimat\/","title":{"rendered":"Fu Longs neue Heimat"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">In Wien pfeifen es die Spatzen von den D\u00e4chern: Fu Long, \u00d6sterreichs Pandab\u00e4rnachwuchs Nr. 1 quittiert demn\u00e4chst seinen Dienst im Tiergarten Sch\u00f6nbrunn und wechselt ins Mutter-\/Vaterland China. Die Extremreporter von GrandTour.at haben sich exklusiv f\u00fcr ihre LeserInnen in der Chengdu Giant Panda Breeding Research Base umgesehen und geben Antwort auf die wichtigsten Fragen zu Fu Longs Zukunft im Reich der Mitte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Wo genau wird Fu Long leben?<\/strong><br \/>\nRiesige Parkpl\u00e4tze, Zutritt nur mit zuvor beantragter Pandacard gegen Vorlage des Reisepasses und       mit AAAA die zweith\u00f6chste Bewertungskategorie des chinesischen Tourismusverbands, das ist die  Chengdu Giant Panda Breeding Research Base, eine Art Zoo exklusiv f\u00fcr Pandab\u00e4ren. Daf\u00fcr gibt es dann auch Naturinszenierung vom Feinsten: Die Besucher d\u00fcrfen sich auf Vollplastik-B\u00e4nken im Baumstamm-Look ausruhen, auf durchgehend asphaltierten Weg durch den Bambuswald streifen oder am betonierten Ufer der k\u00fcnstliche Seen verweilen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Wird Fu Long in China endlich eine Freundin kennen lernen?<\/strong><br \/>\nMmmh. Freundschaften ja, aber Kontakt mit Pandaweibchen wird es in China eher nicht spielen. Denn die Chinesen setzen voll auf k\u00fcnstliche Befruchtung und haben es damit immerhin geschafft, die Pandab\u00e4renpopulation in der Chengdu Base auf mehr als 80 anzuheben. Zahlreiche Sponsoren unterst\u00fctzen die Pandazucht \u2013 anders k\u00f6nnten sich auch Namen wie \u201eMicrosoft\u201c und \u201eNew Potential\u201c f\u00fcr Fu Longs neue Kollegen nicht erkl\u00e4ren. Vielleicht wird aber auch Pandadame \u201eKleenex\u201c Mutter seiner Nachkommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Wird Fu Long zum wirtschaftlichen Aufschwung Chinas beitragen?<\/strong><br \/>\nJa. F\u00fcr umgerechnet stolze EUR 50 kann man Fu Long oder einen seiner Artgenossen streicheln, zus\u00e4tzlich stellen sich die Pandab\u00e4ren f\u00fcr ein Erinnerungsfoto zur Verf\u00fcgung. Dieses Angebot ist der Renner in der Panda Base, Interessierte kommen bereits mit den abgez\u00e4hlten Geldscheinen im Kuvert und nehmen lange Wartezeiten gerne in Kauf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Ist das nicht alles viel zu fremd f\u00fcr den Wiener Pandab\u00e4ren?<\/strong><br \/>\nMitnichten. 90% der BesucherInnen in der Panda Base sind aus dem Westen, hebt Fu Long beim Bambusmampfen mal den Kopf, wird sich ihm also kein unbekanntes Bild bieten. Wer sich selbst umsehen will: Das Sims Hostel in Chengdu bietet gef\u00fchrte Touren um nur EUR 4,50 an, die t\u00e4glich von etwa 40 jungen Backpackern gest\u00fcrmt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Nachtrag:<br \/>\nNeuesten Informationen zufolge wird Fu Long am 18.11.2009 das Pandab\u00e4renreservat Bifengxia etwa 140km entfernt von Chengdu beziehen. Der Lonely Planet China Reisef\u00fchrer kann das  nur bedingt empfehlen: \u201c&#8230;the pandas are housed in concrete \u201evillas\u201c that look more like bunkers&#8230;\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Wien pfeifen es die Spatzen von den D\u00e4chern: Fu Long, \u00d6sterreichs Pandab\u00e4rnachwuchs Nr. 1 quittiert demn\u00e4chst seinen Dienst im Tiergarten Sch\u00f6nbrunn und wechselt ins Mutter-\/Vaterland China. 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