{"id":1667,"date":"2010-04-06T08:41:11","date_gmt":"2010-04-06T07:41:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grandtour.at\/main\/?p=1667"},"modified":"2010-04-06T08:41:11","modified_gmt":"2010-04-06T07:41:11","slug":"das-musst-ein-schlechter-radler-sein-dem-niemals-fiel-das-wandern-ein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/news\/das-musst-ein-schlechter-radler-sein-dem-niemals-fiel-das-wandern-ein\/","title":{"rendered":"Das m\u00fcsst ein schlechter Radler sein, dem niemals fiel das Wandern ein."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Nach vier Wochen am Rad quer durch Neuseeland wird es zum Abschluss mal Zeit f\u00fcr was anderes. Wir entscheiden uns gegen Heli-Cruise, Kajaking, Sky Diving, Bungee-Jumping, Zorbing, Tubing,  Splashing, Swooshing und was die erlebnisorientierte Drau\u00dfen-Industrie Neuseelands sich noch so hat einfallen lassen! Wir gehen einfach mal wandern.<br \/>\nAm Programm steht die Durchquerung des Tongariro-Nationalpark \u00fcber zwei Vulkane: 20km mit ca. 1000 H\u00f6henmetern. Als Turnschuh-Alpinisten k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich nicht einsch\u00e4tzen was das hei\u00dft \u2013 klingt aber nicht so arg. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Und au\u00dferdem ist in Neuseeland sowieso alles, was sich Adventure nennt, ein kinderwagentauglicher Asphaltweg durch die Botanik. Und ausgebrochen sind die Vulkane auch schon l\u00e4nger nicht mehr \u2013 au\u00dferdem blubbert es in dieser Gegend manchmal auch einfach in Gatschl\u00f6chern direkt am Stra\u00dfenrand oder es stinkt ein bisschen aus der einen oder anderen Felsspalte nach Schwefeldampf. Aber alles kein Grund zur Panik.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Das auf den Berg gehen beginnt gleich mal schlecht. 6 Uhr aufstehen \u2013 da ist er wieder, der Grund, warum ich das zuhause nicht mache. Sonst alles wie erwartet. Es geht flott auf einem Holzsteg Richtung Vulkan. Wir \u00fcberholen ein paar Japaner in Sandalen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Wider Erwarten endet der Holzsteg nach zwei Kilometern. Und was dann kommt ist echtes Bergwandern 3 Stunden lang einen schmalen Weg hinauf. Und auch sonst ist alles da, was zur Mountain-Adventure-Experience \u2013 wie der Neuseel\u00e4nder sagen w\u00fcrde \u2013  geh\u00f6rt. Das Wetter schl\u00e4gt um: Regen, st\u00fcrmischer Wind und dichter Nebel. Ich vermisse die Handschuhe, die ich vor einigen Tagen irgendwo liegen gelassen habe.<br \/>\nVom Gipfel haben wir im Nebel dann relativ wenig. Es ist aber eh recht unangenehm kalt, also schnell auf der anderen Seite \u00fcber ein Ger\u00f6llfeld wieder hinunter. Vorbei an Kraterseen und \u00fcber Hochebenen, Pause machen wir erst in der neuseel\u00e4ndischen Variante einer Almh\u00fctte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>7 Stunden sp\u00e4ter:<\/strong><br \/>\nMit dem vielen rauf und runter sind wir um ca. 50 Jahre gealtert. Die n\u00e4chsten drei Tage kann ich dank Muskelkater in so ziemlich jedem Teil der Beine kaum aufs Rad steigen, geschweige denn gerade stehen! Die einzige Bewegung, die halbwegs ohne Schmerzen funktioniert, ist radfahren \u2013 vier Tage geradewegs nach Auckland, um den Flug nach Fidschi zu erwischen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach vier Wochen am Rad quer durch Neuseeland wird es zum Abschluss mal Zeit f\u00fcr was anderes. 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