{"id":667,"date":"2009-05-10T16:55:21","date_gmt":"2009-05-10T15:55:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grandtour.at\/main\/?p=667"},"modified":"2009-05-10T16:56:38","modified_gmt":"2009-05-10T15:56:38","slug":"situation-in-pakistan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/news\/situation-in-pakistan\/","title":{"rendered":"Die aktuelle Situation in Pakistan"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-562\" title=\"125px-flag_of_pakistansvg\" src=\"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/125px-flag_of_pakistansvg.png\" alt=\"125px-flag_of_pakistansvg\" width=\"125\" height=\"83\" \/><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/?url=\/?ressort=kriegamhindukusch\">Wie in den Medien zu verfolgen war<\/a>, hat sich die politische Situation in Pakistan in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert. Die Strategie von Pr\u00e4sident Zardari den Taliban eine \u201eTeil-Autonomie\u201c im Swat-Tal zuzugestehen ist gescheitert. <a href=\"http:\/\/www.christophulbrich.at\/grandtour\/main\/news\/schlechte-nachrichten-aus-pakistan\/\">Wie schon hier geschrieben<\/a>, haben die Taliban sofort damit begonnen die Bev\u00f6lkerung des Swat-Tal zu terrorisieren, Regierungsbeamten zu t\u00f6ten und (M\u00e4dchen-) Schulen zu schlie\u00dfen. Mehrere hunderttausend Menschen sind auf der Flucht Richtung Islamabad.<\/p>\n<p>Wir waren letzten Freitag zu einem ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch im \u00f6sterreichischen Au\u00dfenministerium mit dem zust\u00e4ndigen Experten der Konsularabteilung Christian Siegl.<br \/>\nDas Ergebnis des Gespr\u00e4ches ist eindeutig: In der aktuellen Sicherheitslage ist es ein nicht absch\u00e4tzbares Risiko in den Norden Pakistans zu Reisen \u2013 schon gar nicht mit dem Fahrrad. Da wir den entsprechenden Streckenabschnitt eigentlich nicht mit dem Bus \u00fcberbr\u00fccken wollen und selbst das nicht ganz ohne Risiko ist, m\u00fcssen wir wohl oder \u00fcbel unsere Route weitl\u00e4ufig \u00e4ndern.<br \/>\nF\u00fcrs erste ist der Plan daher von Kashgar im \u00e4u\u00dfersten Westen Chinas nicht Richtung S\u00fcden \u00fcber den Karakorum-Highway zu fahren, sondern entlang der Grenze zu Indien Richtung Tibet. Vorbei am <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kailash\">Kailash<\/a> und dann von Zentraltibet Richtung S\u00fcden in die nepalesisch Hauptstadt Kathmandu und weiter nach Indien.<\/p>\n<p>Das sich die politische Situation immer kurzfristig \u00e4ndern kann, war  uns von Anfang an klar. F\u00fcr Pakistan sind die Prognosen f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate aber leider so schlecht \u2013 Pr\u00e4sident Zardari spricht mittlerweile vom \u201eKrieg gegen die Taliban\u201c \u2013 sodass eher mit einer Verschlechterung der Situation, als mit einer Entspannung zu rechnen ist.<\/p>\n<p>Soweit die schlechten Nachrichten. Die gute Nachricht ist, dass der Rest unserer Route aus Sicht des  BMeiA keine unberechenbaren Risiken birgt. Mit Kriminalit\u00e4t und Beh\u00f6rdenwillk\u00fcr ist da und dort vielleicht zu rechnen. Die n\u00f6tige Vorsicht und Kultursensibilit\u00e4t sollte man nat\u00fcrlich immer an den Tag legen. Aber zumindest f\u00fcr Leib und Leben sind der Iran, Zentralasien, China oder auch Myanmar keine unberechenbaren Risiken.<\/p>\n<div style=\"visibility: hidden; height: 30px;\">ANY_ITEM_HERE<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie in den Medien zu verfolgen war, hat sich die politische Situation in Pakistan in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert. Die Strategie von Pr\u00e4sident Zardari den Taliban eine \u201eTeil-Autonomie\u201c im Swat-Tal zuzugestehen ist gescheitert. 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